Mittwoch, 6. Juni 2007

Traumaussicht von Russian Hill


Gestern und heute scheint die Sonne über ganz San Francisco.

Wegen der Traumaussicht von Russian Hill (Eintrag vom 5. Juni) bin ich gestern Nachmittag noch mal hoch gestiegen. Hier die versprochenen Hammer-Bilder! Klickt auf das Link-Bild am Ende.

Erdbeben von 1906 und 1989
Eine Reihe von sehr alten Holz- und Fachwerkhäusern hier oben haben die Erdbeben von 1906 und 1989 überstanden. (S)nob Hill dagegen lag in Schutt und Asche. Die dreitägige Feuerstbrunst über der Stadt hat den bunten Holzhäusern dort den Rest gegeben. Die Stadt ist damals als Schachbrett neu entworfen worden, mit den berühmten geradliniegen Straßen von San Francisco, die nicht mal einen Bogen um die Hügel machen. 1915 zur Panama-Pazifik-Weltausstellung war alles wieder aufgebaut.

Übrigens: San Francisco liegt erhöht, auf einer engen Halbinsel, und ist im Norden, Westen und Osten vom Meer umgeben. Daher überall diese Hammer-Blicke! Im Westen der offene Pazifik, im Norden die Meerenge Golden Gate, über die die orange-farbene Golden Gate Bridge führt. Im Osten die Bucht von San Francisco. Um die Bucht herum: die Bay Area, in der 6 Millionen Menschen leben. In San Francisco selbst leben eben mal nur 750 Tausend. 60% davon Chinesen, Italiener, Hispanics(Mexiko, Honduras, Puerto Rico, Nicaragua, San Salvador), Afro-Amerikaner, Russen, Iren und Japaner.

Weltoffenheit
Aus dem Völkergemisch ist eine Kultur hervorgegangen, die immer wieder beschrieben wird mit Weltoffenheit, Herzlichkeit der Menschen, Lebenszugewandheit.

Schaun ma moa, wie der Kaiser sagen würde.

Es geht mir übrigens gut. John kocht seit 6:30 Uhr weiße Bohnen mit Zwiebeln und Wurst. Er sagt, die Pasta, die ich koche, macht ihn zu dick. Die Wahrheit ist, er ißt zuviel Schokolade.
Russian Hill

4 Kommentare:

Robert hat gesagt…

Hey Daddy,
Super zu hören, dass es dir gut geht. Bei uns ist es gerade 0 Uhr nachts und wir sind gerade fertig mit unserem kleinen Pokerturnier, war ganz witzig.

Ole hat mir erzählt, dass es ein absolutes Muss sei, Alcatraz anzuschauen. Da geht wohl nichts dran vorbei. Also nimm dir den Tip auf jeden Fall zu Herzen, wirst es nicht bereuen.

Es gibt Neuigkeiten was meine Anreise nach San Fran angeht, das schreib ich dir dann aber besser die Tage noch einmal in Form einer Mail.

So weit so gut,

Dein Rob

Pirater hat gesagt…

lieber Frank,
schön immer mal bei Dir reinschauen zu können und von deinen kleinen erlebnissen zu lesen (50ct > Schaffner). die strassen/bilder sind irgendwie menschenleer. Ist das überall in frisco so oder nur in diesen nobelgegenden???? in diesem zusammenhang fand ich deinen begriff vom adlerhorst recht treffend. ist noch was von der alten hippiezeit zu spüren?
lieben gruss peter

Frank hat gesagt…

Hi Robert und Peter,
freu mich über Eure Kommentare!
Also, Alcatraz sollten wir uns gemeinsam ansehen, Robert!
Peter, menschenleer ist es nur in den Adlerhorsten und Wohngegenden.
Auf der Columbus Street tobt das Leben. Jazzkneipen, italienische Restaurants, in einem hab ich gestern zu Abend gegessen. Die Kneipe, in der Jack Kerouac gezecht hat usw. Die Hippies sind inzwischen Großväter. Heute Abend schau ich mich im District Mission um: Lateinamerikaner, Salsa usw.
Liebe Grüße
Frank

Doris hat gesagt…

Hallo, Frank,

nun hoffe ich, daß es klappt mit den Kommentaren meinerseits. Ich habe Deinen Eintrag von gestern gelesen und die Fotos beguckt, mir gefallen die bunten Häuser in dem ehemaligen Hippiedistrict sehr. Mut zur farbe !

Gruß Doris